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  5. Elektroautos im Winter

Elektroautos im Winter » Reichweitenverlust verringern

Der Winter ist für Autofahrer generell immer wieder eine Herausforderung. Eis und Schnee auf den Fahrbahnen bringen die Reifen schnell an die Grenzen der Bodenhaftung und verlangen am Lenkrad oft sämliches fahrtechnisches Können, um in der Spur zu bleiben.

Der Winter fordert Autofahrer heraus: Glatte Strassen verlangen volle Konzentration, während Frost herkömmliche Blei-Starterbatterien oft versagen lässt. Doch wie reagieren die Hochvolt-Speicher moderner Elektroautos auf extreme Kälte? Da hier ebenfalls grosse Akkus verbaut sind, stellt sich die Frage nach Reichweite und Heizeffizienz.

Fakt ist: Elektroautos verlieren im Winter aufgrund chemischer Prozesse im Lithium-Ionen-Akku und des hohen Heizbedarfs zwischen 20 % und 30 % an Reichweite. Während Verbrenner-Batterien oft komplett ausfallen, bleibt das E-Auto fahrbereit, arbeitet jedoch ineffizienter.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie durch Batterievorkonditionierung und intelligentes Heizmanagement den Reichweitenverlust minimieren und Ihr Fahrzeug optimal schützen.

Elektroauto im Winter richtig nutzen
  • Warum ist eine Garage der beste Frostschutz für den E-Auto-Akku?

  • Wie steigert die Vorkonditionierung die Winter-Reichweite?

  • Welche Heizstrategie schont den E-Auto-Akku am meisten?

  • Wie steigert die Fahrweise die E-Auto-Reichweite im Winter?

  • 5 konkrete Fahr-Tipps für maximale Winter-Reichweite

  • Warum sollte ein kalter Akku nicht per Schnellladung (DC) geladen werden?



Das Wichtigste in Kürze (Executive Summary)

Der Reichweitenverlust bei Elektroautos im Winter ist ein zentrales technisches Phänomen, das primär auf verlangsamte chemische Prozesse im Lithium-Ionen-Akku sowie den hohen Energiebedarf der elektrischen Heizung zurückzuführen ist. Während herkömmliche Blei-Akkus bei Frost oft vollständig versagen, bleibt der Hochvolt-Akku fahrbereit, verbraucht jedoch witterungsbedingt bis zu 30 % mehr Energie. Zur Optimierung der Effizienz dient die Batterievorkonditionierung, bei der das Fahrzeug noch während des Ladevorgangs am Netz thermisch auf die ideale Betriebstemperatur von ca. 20 °C vorbereitet wird. Zur weiteren Reichweitenmaximierung empfiehlt sich eine prozessoptimierte Heizstrategie, die primär auf energieeffiziente Oberflächenheizungen setzt, um die Belastung des Energiespeichers durch grossflächige Luftklimatisierung signifikant zu senken.



Warum ist eine Garage der beste Frostschutz für den E-Auto-Akku?

Elektroauto im Winter in der Garage laden

Mit sinkenden Temperaturen sinkt auch die nutzbare Kapazität des Lithium-Ionen-Akkus in Elektro-Autos. Deshalb sollten Sie nach Möglichkeit das E-Auto immer in einer geschlossenen Garage abstellen. 

Denn an kalten Wintertagen fallen die Temperaturen innerhalb der eigenen Garage bei weitem nicht so drastisch wie im Aussenbereich. Im Schnitt herrschen drinnen um bis zu fünf Grad höhere Temperaturen. Und je wärmer die Umgebung, desto weniger kühlt auch der Akku im E-Auto aus. 

Ein offenes und zugiges Parkdeck hingegen ist zwar ebenfalls überdacht, bietet aber wenig Schutz vor dem vollständigen Auskühlen. Ideal hingegen sind Tiefgaragen, die meist auch frostsicher sind.

Keine Garage? Das sollten Sie wissen:

Müssen Sie Ihre Auto in Ermangelung von Alternativen im Winter draussen parken und steht auch die Wallbox im Freien, wird sich die Ladezeit verlängern. Zum einen lädt ein kalter Akku langsamer, zum anderen reduzieren Ladesäulen bei Kälte automatisch die abgegebene Strommenge, um den Akku beim Ladevorgang zu schonen.



Wie steigert die Vorkonditionierung die Winter-Reichweite?

Viele Fahrzeughersteller bieten zu ihren E-Fahrzeugen gleich die passende Smartphone-App an. Dadurch ist es möglich, das Fahrzeug bereits vor der Fahrt per Fingertipp vorzuwärmen – etwa 15 Minuten vor Abfahrt reichen aus.

Tipp: Nutzen Sie die Standheizungs-Funktion Ihrer App, während das Fahrzeug mit der Ladestation verbunden ist. 

Abgesehen von der Annehmlichkeit bei kalten Temperaturen in ein warmes Auto einzusteigen, wird später bei der Fahrt weitaus weniger Energie benötigt.  Denn wenn die Energie für das Aufheizen des Innenraums direkt aus dem Stromnetz statt aus dem Akku bezogen wird, bleibt die volle Batteriekapazität für den Antrieb verfügbar.

Zudem verfügen moderne E-Autos über eine Batterievorkonditionierung, die den Akku bereits vor Fahrtbeginn auf die ideale Betriebstemperatur von ca. 20 °C bringt.

Autofahren ist im Winter eine Herausforderung


Welche Heizstrategie schont den E-Auto-Akku am meisten?

Bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ist die Heizwärme ein kostenloses Abfallprodukt des Motors. Da ein Elektroantrieb jedoch hocheffizient arbeitet und kaum Abwärme erzeugt, muss die Heizenergie direkt aus der Hochvolt-Batterie entnommen werden. Ein unbedachtes Aufheizen des gesamten Innenraums kann die Reichweite daher massiv reduzieren.

Sitzheizung zum Nachrüsten

Optimierte Strategien für effizientes Heizen

Um den Energieverbrauch im Winter zu minimieren und die Reichweite zu maximieren, sollten Sie Ihre Heizstrategie von der Raumklimatisierung hin zur direkten Körperwärme verlagern.

  • Nutzen Sie Oberflächenheizungen: Stellen Sie primär die Sitz- und Lenkradheizung sowie die Scheibenheizung (Heizdrähte) an.

  • Wärme direkt am Körper: Diese Systeme geben die Wärme direkter an den Körper ab und verbrauchen deutlich weniger Energie als das grossflächige Luftgebläse.

  • Moderat vortemperieren: Heizen Sie den Innenraum nur moderat auf und nutzen Sie, falls vorhanden, den ECO-Modus der Klimatisierung.

Technik-Fakt (Wärmepumpe): Eine integrierte Wärmepumpe arbeitet wie ein umgekehrter Kühlschrank. Sie kann aus einer Kilowattstunde Strom bis zu drei Kilowattstunden Wärmeenergie gewinnen. Dies erhöht die Reichweite im Vergleich zu herkömmlichen PTC-Heizelementen (elektrische Widerstandsheizungen) an kalten Tagen erheblich.



Wie steigert die Fahrweise die E-Auto-Reichweite im Winter? 

Eine sportliche Fahrweise mit maximaler Beschleunigung macht schon Spass. Aber bei winterlichen Strassenverhältnissen ist diese Fahrweise schon von Haus aus keine besonders gute Idee. 

Doch auch unter Energiesparaspekten sollten E-Auto-Fahrer vorausschauend und möglichst gleichmässig fahren. Bei Elektroautos ist das nämlich der effektivste Hebel, um den witterungsbedingt erhöhten Energieverbrauch zu kompensieren. Da die Batteriechemie bei Kälte träger reagiert, führen hohe Entladeströme durch abruptes Beschleunigen zu Ineffizienzen im Hochvolt-System.

Aufgepasst! E-Autos rutschen leichter:

Beachten Sie, dass das regenerative Bremsmoment bei Elektroautos oft sehr stark einsetzt. Bei extremer Glätte kann dies – insbesondere bei Modellen mit Heckantrieb – zum Ausbrechen des Fahrzeugs führen.

Stellen Sie in diesem Fall die Rekuperation auf eine niedrige Stufe oder wählen Sie den Schnee- oder Wintermodus, damit der Wagen sanfter anfährt und kontrollierter verzögert. Ist das nicht möglich, hilft der Eco-Modus, da so der Wagen langsamer beschleunigt und sanfter anfährt.

Elektroauto mit ECO-Mode


5 konkrete Fahr-Tipps für maximale Winter-Reichweite:

  1. ECO-Modus konsequent nutzen: Aktivieren Sie das Fahrprofil "ECO" oder "ECO+". Dieses optimiert das Energiemanagement für einen minimalen Strombedarf und drosselt die Heizleistung, was die Reichweite spürbar stabilisiert.
  2. Hohe Entladeströme vermeiden: Beschleunigen Sie sanft und gleichmässig. Dies schont die Batteriereserven, da Lastspitzen bei kalten Zelltemperaturen den internen Widerstand des Akkus erhöhen.
  3. Rekuperation strategisch einsetzen: Nutzen Sie die Energierückgewinnung (regeneratives Bremsen), um Bewegungsenergie direkt wieder in den Akku einzuspeisen. Dies senkt den Energieverbrauch effektiv und schont die mechanischen Bremsen.
  4. Konstante Geschwindigkeiten halten: Vermeiden Sie unnötige Brems- und Beschleunigungsvorgänge. Da der Luftwiderstand bei kalter, dichter Luft zunimmt, ist ein moderates Autobahntempo (100–110 km/h) energetisch ideal.
  5. Reifendruck kontrollieren: Prüfen Sie regelmässig den Reifendruck. Da Luft bei Kälte an Volumen verliert, sinkt der Druck oft unbemerkt, was den Rollwiderstand und damit den Verbrauch erhöht.


Warum sollte ein kalter Akku nicht per Schnellladung (DC) geladen werden?

Einen Akku besser nie kalt laden

Wer im Winter seinen E-Auto falsch lädt, kann den Akku unter Umständen irreparabel beschädigen.

Generell gilt, dass man sein Auto am besten direkt nach der Fahrt wieder auflädt, solange der Akku noch warm ist. Zum einen dauert so das Laden nicht so lange, zum anderen ist das am schonendsten und sorgt für eine möglichst lange Akku-Lebensdauer.

Nach dem Laden lässt man sein Auto im Winter am besten an der Wallbox eingesteckt, da die Netzenergie zum Vortemperieren des Akkus für die nächste Fahrt genutzt werden kann.

Auch sollte man dringend vermeiden, einen kalten Akku an einer Schnellladesäule zu laden. Bereits bei weniger als 20 Grad (Akkutemperatur) können grosse Schäden entstehen, da sich die Ionen langsamer bewegen und die mit hoher Geschwindigkeit hineingepresste Energie nicht richtig aufnehmen können.

Abhilfe schafft hier ein aktives Batteriemanagementsystem (BMS), welches den Akku – oft gekoppelt an die Navigationsdaten – vor dem Ladezeitpunkt vorkonditioniert



Zusammenfassung:

Um auch mit einem Elektroauto sicher und effizient durch den Winter zu kommen, sollte man einige Dinge beachten. Denn ein paar wesentiche Unterschiede zum herkömmlichen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor gibt es auf jeden Fall. Doch wer sein E-Auto in einer Garage parken und auch dort, im Warmen, laden kann, und zudem noch seine Fahrweise an die Witterung anpasst, ist für die Herausforderungen der kalten Jahreszeit gut gerüstet. 

Und auch wenn es unklug ist, in einem E-Auto die Heizung für den Innenraum voll aufzudrehen, muss man – trotz eisiger Temperaturen draussen – nicht frieren. Mit ein paar kleinen Kniffen und den richtigen Vorgehensweisen fahren Sie auch im Winter mit einem E-Antrieb ausgesprochen komfortabel und erreichen zuverlässig Ihr Ziel. 

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