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Smart Home Heizung: Wärme intelligent steuern und sparen

Smartes Heizen bedeutet mehr Komfort und weniger Energiekosten. Mit einer funkgesteuerten Heizungsregelung, programmierbaren Heizzeiten und einem Wohlfühl-Temperatur-Tempomat wird es zu Hause noch behaglicher. Vier Fallbespiele, wie Sie Ihre Mietwohnung oder das eigene Haus intelligent beheizen.

So wird Ihre Heizung fernsteuerbar und energieeffizient

Ein Grossteil des privaten Energieverbrauchs geht fürs Heizen drauf. Eine smarte Heizungs- und Raumklimasteuerung ist der richtige Weg, um nachhaltig Energie zu sparen und vom Plus an Heizkomfort zu profitieren. Von intelligenten Heizkörperreglern für einzelne Räume bis hin zur zentral gesteuerten Heizung in Häusern und Wohnungen finden sich smarte Lösungen für jeden Lebensbereich.

Funkgesteuert und mit dem Internet verbundene Automatiksysteme berücksichtigen Ihre individuellen Wärmebedürfnisse und reagieren auf äussere Einflüsse wie das Wetter. Obendrein war die Bedienung Ihrer Heizung noch nie so einfach!

Eine per Funk gesteuerte und mit intelligenten Algorithmen ausgestattete Heizung weiss, wann es in den Räumen zu kalt wird, und reduziert die Wärmeabgabe rechtzeitig, bevor die Temperatur nach oben schiesst. Ihrem Tagesablauf entsprechend passt die smarte Heizungssteuerung die Temperatur nach oben oder unten an. So ist pünktlich zum Aufstehen das Badezimmer warm und zur Bettgehzeit das Schlafzimmer angenehm kühl.

An der Heizungs-App kontrollieren und steuern Sie die Temperatur je nach Raum und Tageszeit. Über das Smartphone und Geofencing wissen die vernetzten Thermostate automatisch, wann Sie auf dem Nachhauseweg sind, und heizen vor. Nutzer von Sprachassistenten wie Alexa (Amazon Echo), Google Assistant (Google Home) und Siri (Apple Homekit) steuern die Heizung auch über Sprachbefehle.

Während Wochenendtrips und bei Urlaubsreisen lässt sich über Zeitpläne die Wärmeabgabe senken. Durch den plötzlichen Abfall der Temperatur erkennen die Systeme, wenn Sie zum Lüften Fenster öffnen, und reduzieren vorübergehend die Heizkraft.

Die folgenden Fallbeispiele zeigen, wie Sie eine intelligente Heizungssteuerung in Ihren Räumen einsetzen können.


Fallbeispiel 1: Heizkosten senken in der Mietwohnung

Ausgangslage: Eine vierköpfige Familie lebt in einer Wohnung zur Miete und will den steigenden Energiekosten entgegenwirken. Bislang dreht jeder in der Familie zur Wärmeregulierung nach Gefühl an den Heizkörperthermostaten. Gewünscht ist eine automatische Wärmesteuerung.

Lösung: Über vernetzte Stellantriebe lässt sich fast jeder Heizkörper (Radiator) kostengünstig intelligent umrüsten. Die per Funk verbundenen Thermostate ersetzen den klassischen manuellen Drehregler am Heizkörper und ermöglichen eine kabellose bedarfsgerechte Regulierung der Wärmeabgabe und damit ein energieeffizientes und umweltschonendes Heizen. Das macht die Funksysteme zur Empfehlung für bestehende Immobilien und Mietwohnungen.

Die Installation ist denkbar einfach: Batterien einlegen, alte Thermostate abdrehen und neue Stellantriebe anschrauben – fertig! Zur Montage genügt eine grössere Zange. Das Wasser verbleibt dabei im Heizkreislauf. Bei smarten Heizkörperthermostaten gehören Montageringe im Regelfall zum Lieferumfang. So ist die Zusammenarbeit mit vielen verbreiteten Heizkörperventilen sichergestellt.

Zum Abschluss noch die Funkthermostate in der zugehörigen Smartphone-App verbinden – schon ist die Smart-Home-Heizung einsatzbereit. Die vernetzten Geräte kommunizieren automatisch miteinander.

Die App macht das Smartphone oder Tablet zur komfortablen Touchscreen-Fernbedienung. Für jeden Raum lässt sich eine Wohlfühltemperatur einstellen – behagliche 23 Grad im Wohn- und Kinderzimmer, erfrischende 18 Grad in Küche und Schlafbereich und kuschelige 24 Grad im Bad. Die Wunschtemperatur wird in den Zeitplan eingetragen, der sich an der Anwesenheit der Familienmitglieder orientiert. Bei Abwesenheit wird die Wärme ein paar Grad reduziert, ohne die Räume auszukühlen.

Die Gradzahl können Nutzer leicht am Smartphone und auch Thermostat über ein Display nachregeln, wenn etwa vorübergehend mehr Wärme gefragt oder ein Kind krank zu Hause ist. Dazu sind Nutzer auf die App angewiesen – ein Vorteil für Haushalte mit Kleinkindern und wenn Gäste zu Besuch sind.

Bessere Smart-Home-Lösungen nutzen die Smartphones der Bewohner zur Abwesenheitserkennung. Sie regeln die Funk-Thermostate automatisch herunter, sobald alle Bewohner das Haus verlassen haben, und wärmen die Heizkörper rechtzeitig wieder auf, bevor der Erste wieder nach Hause kommt.


Fallbeispiel 2: Ferienwohnung sicher durch den Winter bringen

Ausgangslage: Die Ferienwohnung in einem österreichischen Wander- und Wintersportgebiet wird von der Eigentümerfamilie selbst genutzt und auch vermietet. Bislang kümmert sich ein Verwalter auf telefonische Anweisung hin um die Heizung. Künftig sollen die Heizkörper vom Heimatort aus ferngesteuert werden, sodass die Räume auch ohne fremde Hilfe bei der Ankunft angenehm vorgewärmt sind.

Lösung: Mit einer smarten Heizungssteuerung lässt sich die Wärme in den Wohnräumen der Ferienresidenz von Zuhause aus regeln. Damit müssen Sie oder Ihre Gäste nicht mehr den ersten Tag im Kalten verbringen, nur weil die Hausverwaltung wieder mal vergessen hat, die Thermostate rechtzeitig aufzudrehen. Von daheim die Smart Home Heizung im Feriendomizil einschalten – das bedarf künftig nur eines Fingerwischs in der App auf dem Handy.

Dazu werden die bisherigen Radiatorthermostate in Wohn- und Schlafzimmer, Bad und Küche durch Funk-Heizkörperstellventile ersetzt, die mit dem Internet verbunden sind. Die verschlüsselte Verbindung zwischen der App und Heizthermostaten läuft über den WLAN-Router in der Wochenendwohnung.

Auf dem Handy-Display sehen Sie die derzeitige Einstellung der Funkthermostate. Die Regelautomatik passt die Wärmeangabe im Apartment an und hält die Wunschtemperatur konstant. Im Falle eines plötzlichen Kälteeinbruchs können Sie sofort reagieren.

Gleichzeitig sind die Räume der Wohnung vor Frost geschützt. Dazu wird das Haus bei Abwesenheit soweit beheizt, dass keine Wasserleitungen einfrieren können. Die Grundwärme über den Winter mindert auch den typischen muffigen Geruch, der normalerweise entsteht, wenn längere Zeit niemand vor Ort war.

Schon wenn die Feriengäste buchen, können Sie Ankunftstermin und geplante Abreise im Heizungskalender der App eintragen. Die Heizungssteuerung regelt die Wärme dann passend zum Eintreffen der Gäste und Sie brauchen sich um nichts mehr zu kümmern.


Fallbeispiel 3: Zentralheizung intelligent steuerbar machen

Ausgangslage: Die vierköpfige Familie bewohnt ein Haus mit zentraler Gasheizung im Keller und Wandheizkörpern in den Räumen. Bislang wird die Heizung über ein zentrales Raumthermostat im Wohnzimmer gesteuert. Meist ist die Heizung hoch eingestellt. In Räumen, in denen es kühler sein soll, drehen die Familienmitglieder die Heizkörperthermostate ein Stück weit zu. Die Eigentümer wünschen sich eine bedarfsgerechte Heizungssteuerung über das Smartphone.

Lösung: Der bisherige Raumthermostat wird durch ein smartes Modell mit grossem Display und erweiterten Einstellmöglichkeiten wie Wochenprogramm, Urlaubsschaltung und Internet-Fernsteuerung ersetzt. Es steht mit der Heizungs-App auf dem Smartphone in Verbindung und regelt die Gasheizung im Keller dynamisch nach Zeitplan und Anwesenheit.

Smarte Raumthermostate gibt es zur Wandbefestigung oder freien Aufstellung. Mit ihnen liefert der Heizkessel nur in dem Umfang Wärme, wie sie tatsächlich benötigt wird. Per Smartphone-App ist die Heizung von überall innerhalb des Hauses und auch von unterwegs bedienbar.

Bei Zentralheizungen wie auch Gas-Etagenheizungen mit Therme kann ein smarter Raumthermostat die Wärmeerzeugung immer nur für alle Heizkörper im Haus gemeinsam steuern. Die Feineinstellung erfolgt weiterhin am Ventil.

Flexibler sind Gasheizungen, Ölheizungen, Wärmepumpensysteme und Fussbodenheizungen mit eigenem Raumthermostat für jedes Zimmer. Ersetzen Sie diese Raumthermostate durch smarte Wärmeregler, geniessen Sie alle im Fallbeispiel 1 beschriebenen Vorteile.


Fallbeispiel 4: Heizungssteuerung im Smart-Home-Verbund

Ausgangslage: Die Heizköperthermostate im Einfamilienhaus sollen durch smarte Thermostate ersetzt werden, die Steuerung soll im Verbund mit einem Smart-Home-System erfolgen.

Lösung: Für ein hohes Mass an Wohnkomfort sorgt die Integration der Heizungssteuerung in ein Hausautomationssystem. Dazu werden die alten Thermostate durch batteriebetriebene vernetzte Stellantriebe ersetzt, die zur Basisstation des jeweiligen Smart-Home-Systems passen und das gleiche Funkprotokoll verwenden.

Nach dem Koppeln der Funkthermostate über die App auf dem Smartphone mit der Basisstation können die Heizthermostate zum Beispiel mit Tür-/Fensterkontakten und Bewegungsmeldern interagieren. Die Sensoren helfen beim Optimieren, damit in Abkühl- und Aufheizphasen gerade so viel Wärme abgegeben wird, wie tatsächlich erforderlich ist.

Voll beheizt werden immer nur die Räume, in denen sich Familienmitglieder aufhalten. Die Smart-Home-Zentrale reduziert die Heizleistung passend zum Lebensrhythmus der Bewohner und nutzt die Sensorinformationen zur Vermeidung von Energieverlust beim Lüften.

Im Zusammenspiel mit vernetzten Rollläden und smarten Beschattungssystemen wie Jalousien und Markisen kann die einwirkende Sonnenwärme für eine energieeffiziente Wärmeabgabe berücksichtigt werden. Die Anbindung der Heizungssteuerung an die Klimaanlage kann das Überheizen von Dachgeschossen und Wintergärten verhindern. Zur Vermeidung von Schimmel reguliert die Smart-Home-Zentrale die Raumtemperatur entsprechend der Luftfeuchtigkeit.


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