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Wissenswertes zu Alarmanlagen: Einbruchschutz für Haus und Wohnung

Alarmanlagen sind eine zeitgemäße Erweiterung der mechanischen Haus- und Wohnungssicherung. Die moderne Sicherheitstechnik einer Alarmanlage schützt Ihre Familie und Ihr Eigentum vor Einbrüchen und anderen Gefahren. Die Systeme zur Einbruchmeldung sind flexibel, günstig, funktionieren auch drahtlos und sind dadurch einfach zu montieren.

Alarmanlage für das sichere Gefühl rund um die Uhr

Einbrecher sind skrupellos und nehmen keine Rücksicht. Die Diebe schaffen es, in weniger als zehn Sekunden in ungesicherte Wohnungen einzubrechen und hinterlassen ein Albtraumszenario. Die Folgen eines Einbruchs sind vielfältig und treffen Sie hart: Zum Verlust von Wertgegenständen und lieb gewonnenen Erinnerungsstücken kommt die Beschädigungen an Türen und Fenstern – und etwas, das oft viel mehr schmerzt, als der rein finanzielle Schaden: der Verlust des Sicherheitsgefühls. Es ist eine traumatische Erfahrung, wenn Fremde in Ihre privaten Räume eindringen und alles durchwühlen.

Als Haus- oder Wohnungsbesitzer müssen Sie sich nicht damit abfinden, dass Einbrüche stattfinden. Mit einer elektronischen Alarmanlage – Fachbegriff Einbruchmeldeanlage (EMA) – schrecken Sie Einbrecher wirkungsvoll ab.

Angesichts von 116.540 Wohnungseinbrüchen im Jahr 2017 empfiehlt auch die Polizei die Installation von Alarmanlagen in Kombination mit mechanischem Einbruchschutz an Fenstern und Türen. Moderne Alarmanlagen bieten zu jeder Tageszeit und in der Nacht Schutz – während Ihrer Abwesenheit und auch dann, wenn Sie und andere Familienmitglieder zu Hause sind. Die intelligente Technik schützt die Schwachstellen Ihres Hau­ses oder Ihrer Wohnung. Dank effektiver Alarmierung bleibt es oft nur beim Einbruchsversuch. Im Einbruchsfall werden Sie per SMS, Mail oder Sprachnachricht informiert und können rasch eingreifen. Alarmanlagen der neuesten Generation verwenden leistungsstarke Sensoren und lassen sich einfach installieren, leicht bedienen und flexibel erweitern.

Es gibt sogar Modelle ganz ohne Montage, die in wenigen Minuten einsatzbereit sind. Sicherheit und Einbruchschutz für Ihr Zuhause sind also unkomplizierter, als Sie vielleicht dachten!

Wie funktioniert eine Alarmanlage?

Mit einer Alarmanlage als Ergänzung zur mechanischen Grundsicherung machen Sie es Einbrechern schwer. Die Alarmanlage überwacht Ihr Zuhause zentral, erkennt Veränderungen und löst im Falle eines Einbruchs oder Einbruchversuchs einen Alarm aus. Die Meldung erfolgt an den Nutzer der Alarmanlage, an Nachbarn in der Umgebung oder an ein Wach- und Sicherheitsunternehmen.

Der elektronische Rundumschutz besteht aus mehreren Komponenten. Meist dient eine Alarmzentrale als Basisstation, in der die Signale der Sensoren an einem Punkt zusammenlaufen. Die Verbindung zu den einzelnen Sensoren wie Tür-/Fensterkontakten und Bewegungsmeldern kann drahtgebunden oder drahtlos erfolgen. Im Trend liegen kabellose Funk-Alarmsysteme, die Sie ohne Umbau, ohne Kabel zu verlegen und ohne Schmutz in Betrieb nehmen und sogar mitnehmen können, wenn Sie einmal umziehen.

Was zeichnet eine gute Alarmanlage aus?

Alarmanlagen können abhängig von ihrer Ausstattung zahlreiche Gefahren erkennen. Die Hauptfunktion einer Alarmanlage ist das schnelle Melden von Einbrüchen und die damit verbundene Abschreckungsfunktion durch ein erhöhtes Entdeckungsrisiko für Täter. Viele Alarmsysteme melden nicht nur Einbrüchen, sondern zeigen Ihnen auch den Status von Fenstern und Türen an und schicken Nachrichten an Ihr Smartphone, Tablet oder Ihren Computer. So wissen Sie jederzeit, ob zu Hause alles in Ordnung ist, alle Zugänge geschlossen sind oder ob eventuell doch noch ein Fenster offensteht. In Verbindung mit Notruftastern, Rauchmeldern und Brandmeldern entsteht eine umfassende Sicherheitslösung.

Manche Alarmsysteme sind Smart-Home-Alarmanlagen. Diese Geräte lassens ich auch als Smart-Home-Systeme einsetzen und können Lampen, Steckdosen, Rollläden und Thermostate steuern.

Um alle Funktionen auszuschöpfen, muss die Alarmanlage je nach Modell über den WLAN-Router mit dem Internet verbunden und/oder mit der SIM-Karte eines Mobilfunkproviders Ihrer Wahl versehen werden. Durch die Verbindung können die Geräte mit der Außenwelt kommunizieren, Benachrichtigungen senden und lassen sich teilweise per App fernsteuern.

Zu den bekanntesten Herstellern von Alarmanlagen zählen Abus, Blaupunkt, Burg Wächter, Denver, Engardia, Ezviz, Gigaset, HAS, Honeywell, iSmartAlarm, Lechange, Panasonic, Olympia, Renkforce, Smanos, Somfy, Stabo und Sygonix.

So finden Sie die richtige Alarmanlage

Jedes Haus und jede Wohnung ist anders. Alarmanlagen müssen hinsichtlich ihrer technischen Fähigkeiten an den jeweiligen Einsatzort angepasst sein. Deshalb gibt es Alarmanlagen in vielen unterschiedlichen Varianten. Welche Areale Sie mit Alarmanlagen sichern sollten, hängt von den baulichen Gegebenheiten ab. Im Allgemeinen sind Türen, Fenster, Kellereingänge, Garagen und Balkone die größten Sicherheitslücken an Häusern und Wohnungen. Zur Auswahl stehen zwei Überwachungskonzepte:

Innenüberwachung
(Fachbegriff: Fallenüberwachung)

Eine Alarmanlage mit Innenüberwachung oder Fallenüberwachung löst erst aus, wenn sich ein Eindringling im Inneren der geschützten Wohnräume befindet. Sinnvoll absichern lassen sich auf diese Weise etwa Treppenbereiche, Flure und Kellerräume. Vorteil der Fallenüberwachung ist die geringe Zahl an Sensoren, die zur Überwachung benötigt werden. Das macht die Anschaffung günstiger und bedeutet weniger Installationsaufwand. Nachteil ist das Anschlagen erst bei erfolgtem Eindringen.


Außenhautüberwachung

Im Rahmen der Außenhautüberwachung überwachen die Sensoren der Alarmanlagen vor allem die Türen, Fenster sowie Keller- und Garagenzugänge. Das Alarmsystem erkennt jeden Versuch, von außen in das Objekt einzudringen. Großer Vorteil der Außenhautüberwachung: Der Alarm wird frühzeitig ausgelöst, noch bevor der Dieb in die Wohnung oder das Haus eindringen kann. Und: Nur durch Außenhautüberwachung ist eine Gebäudeabsicherung auch dann möglich, wenn die Bewohner zu Hause sind.

Kabelgebundene Alarmanlage oder Funk-Alarmanlage?

Alarmanlagen können kabelgebunden als auch per Funk vernetzt sein. Bei einem fest verdrahteten System kommunizieren die Alarmzentrale, das Bedienteil, die Sensoren an Türen und Fenstern, Bewegungsmelder, Sirenen und Blitzleuchten über Kabelleitungen miteinander. Verdrahtete Alarmanlagen eignen sich vor allem für Neubauten oder bei Sanierungen, wenn eine Kabelverlegung problemlos möglich ist. Verkabelte Anlagen sind auch für den Außenbereich geeignet.

Bei einer Bestandsimmobilie oder Mietwohnung sind Funk-Alarmanlagen optimal. Diese Systeme arbeiten mittels Funkübertragung. Melder und die Bedienelemente kommunizieren kabellos – daher müssen bei ihrem Einbau weniger oder überhaupt keine Kabel verlegt werden. Funk-Bewegungsmelder und andere Sensoren sind meist batteriebetrieben und zeichnen sich durch eine lange Batterielaufzeit aus. Die Batterien müssen von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, die Alarmanlage gibt rechtzeitig vorher Bescheid. Achten Sie beim Kauf auf die angegebene Funkreichweite innerhalb von Gebäuden.

Gut zu wissen: Eine Beeinträchtigung Ihres neuen Funk-Alarmsystems durch andere Funk-Alarmanlagen in der Nachbarschaft ist nicht zu befürchten. Die Codierung der Anlagenkomponenten macht eine eindeutige Identifikation jedes einzelnen Melders möglich. Die Anlage erkennt dadurch immer nur die an der eigenen Zentrale eingelernten Sensoren und Taster.

Alternativen zur Alarmsignalisierung per Sirene

Üblicherweise zeigen Einbruchmeldeanlagen einen Alarm durch das Ertönen einer Sirene weithin vernehmbar an (Externalarm). Anstelle der oder ergänzend zur akustischen Signalisierung ist auch ein optischer Alarm, zum Beispiel durch die Aktivierung der Außenbeleuchtung und Gartenbeleuchtung oder durch Lichtsirenen möglich. Zudem beherrschen viele Alarmanlagen auch stille Alarme (lautlose Alarme). Bei dieser vor Ort nicht wahrnehmbaren Alarmsignalisierung wird entweder ein beauftragter Sicherheitsdienst oder – vornehmlich für Geschäftsräume – die Polizei verständigen. Möglich ist zudem, dass die alarmgebende Einheit automatisch eine Videoanlage mit IP-Kameras zur Videoüberwachung aktiviert, die das Geschehen in den Wohnräumen aufzeichnet.

Häufig können – und sollten – mehrere Alarmarten kombiniert werden. So kann ein akustisches und optisches Signal den Eindringling aufschrecken und zur Flucht zwingen, während ein stiller Alarm den Wachschutz verständigt, der dann vor Ort nach dem Rechten sehen kann.

      

Alles drin: Alarmanlagen-Sets für Einsteiger

Alarmanlagen-Sets sind ideal für Einsteiger und beinhalten eine Grundausrüstung für den Schutz des eigenen Zuhauses. Für Ihre Sicherheit wird die Basiseinheit mitgeliefert, die eine zentrale Steuerung aller verknüpften Alarmgeber ermöglicht. In Alarmanlagen-Sets sind zudem mehrere Alarmgeber für verschiedene Einsatzgebiete und meist auch eine Fernbedienung sowie Batterien enthalten.

Was hat es mit der Schadensklasse einer Alarmanlage auf sich?

Die Hersteller von Einbruchmeldeanlagen können ihre Systeme gemäß den Vorgaben des VdS Schadenverhütung, einem zum Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft gehörenden Unternehmen prüfen und zertifizieren lassen. Danach werden Alarmanlagen in drei VdS-Klassen und zur weiteren Feinabstimmung in zwölf Sicherungsklassen eingeteilt, die sich nach der Höhe des Einbruchrisikos richten. Einbruchmeldeanlagen der Klasse A nutzen Melder mit mittlerer Ansprechempfindlichkeit und bieten einfachen Schutz gegen Überwindungsversuche im scharfen sowie im unscharfen Zustand. Alarmanlagen der Klasse B liegen im Mittelfeld und Systeme der Klasse C bieten einen erhöhten Schutz gegen Überwindungsversuche im scharfen sowie im unscharfen Zustand und arbeiten mit Meldern, die eine erhöhte Ansprechempfindlichkeit aufweisen. 

Die VdS-Sicherungsklassen differenzieren anhand des Versicherungswerts und der Betriebsart. Darüber hinaus gibt es Einbruchmeldeanlagen, die bestimmten DIN-Vorschriften wie den DIN EN 50130, 50131 und 50136 entsprechen. Die Zertifizierungen und Prüfmarken für Sicherheitstechnik geben Ihnen als Käufer die Gewissheit eines spezifischen Qualitätsstandards und Mindestsicherheitsgrads. Sie können auch als Nachweis gegenüber Ihrer Versicherung dienen, um beispielsweise in den Genuss von Prämienrabatten zu kommen.

KfW-Förderung zum Einbruchschutz

Mit Maßnahmen zum Einbruchschutz machen Sie Ihr Zuhause sicherer. Dabei profitieren Sie von staatlichen Zuschüssen für Sicherheitstechnik. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bezuschusst private Eigentümer und Mieter bei der nachträglichen Einbruchssicherung an Bestands­gebäuden. Bis zu 1.600 Euro Zuschuss pro Wohneinheit gibt es für mechanische Gebäudenachrüstungen wie einbruchshemmende Türen und Fenster sowie für den Einbau einer Einbruchmeldeanlage. Das entsprechende Förderprogramm nennt sich „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss – Einbruchschutz“ (Förderprodukt 455-E). Die Bezuschussung für Sicherheitssysteme richtet sich nach der Höhe der Investitionskosten. Infos zu Ihrem Zuschuss und das zugehörige Online-Formular finden Sie auf der Website der KfW

      

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