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Ratgeber

Wisenswertes zu Steckergehäusen

Steckergehäuse aus Kunststoff eignen sich perfekt für die platzsparende Montage von Relais oder Elektronik-Platinen. Die kompakten Gehäuse sind in vielen verschiedenen Farben und Grössen sowie mit diversen Steckern erhältlich. Erfahren Sie in diesem Ratgeber, was Sie beim Kauf eines Stecker-Gehäuses beachten sollten.


Besonderheiten von Steckergehäusen

Die kleinen aus Kunststoff bestehenden Gehäuse sind immer dann eine Alternative, wenn etwa Drosseln, Relais, Elektronik-Platinen oder Spannungswandler platzsparend im Büroumfeld untergebracht werden müssen. Ein solches Gehäuse mit Kabelausgang kann darüber hinaus als Stecker-Ladegerät Verwendung finden. Der Vorteil der Kunststoff-Gehäuse besteht in ihrem geringen Platzbedarf und in einem faktisch nicht vorhandenen Installationsaufwand. Das Gehäuse wird einfach in eine günstig gelegene Steckdose gesteckt; das war schon alles. Damit im Büro kein Stromanschluss durch das Stecker-Gehäuse verloren geht, sind Modelle erhältlich, bei denen eine Schuko-Steckdose integriert ist.

Stecker-Gehäuse sind in unterschiedlichen Grössen und Formen erhältlich. Darunter befinden sich auch Varianten, die sich durch ihr stimmiges Design unauffällig in die Umgebung integrieren lassen. Weiterhin sind die aus Kunststoff bestehenden Gehäuse in diversen Farben und Materialien zu haben. So kann ein Stecker-Gehäuse zum Beispiel aus Polystyrol, Polycarbonat oder ABS bestehen. Der Stecker eines Kunststoffgehäuses kann ebenfalls auf verschiedene Weisen ausgeführt sein. Es gibt Stecker-Ausführungen in Form von Eurosteckern, Schuko-Steckern sowie passende Varianten zur Verwendung in der Schweiz und Frankreich.


Unterschiede zwischen Schuko- und Eurostecker

Der offensichtlichste Unterschied zwischen Schuko- und Eurostecker ist die Form. Doch auch abseits der Abmessungen gibt es beim grundlegenden Aufbau der beiden Stecker Unterschiede: Beim Eurostecker handelt es sich um einen Flachstecker mit zwei Kontakten, die am Anfang über eine Isolierung verfügen. Ein Schutzkontakt ist beim Eurostecker nicht vorgesehen. Stecker dieses Typs können in vielen Ländern, beispielsweise in der Schweiz, in Italien und in Frankreich, benutzt werden. 

Die Abkürzung Schuko steht für Schutz-Kontakt und weist direkt auf den grossen Unterschied zum flachen Eurostecker hin. Auch der Schuko-Stecker besitzt zwei Kontaktstifte, zusätzlich aber den sogenannten Schutzkontakt, der Fehlerströme ableiten kann. Damit die Schutzfunktion gegeben ist, muss die Verbindung zwischen Steckdose und Schutzkontakt erfolgen, bevor die Kontaktstifte in die Steckdose eingeführt werden.


Was Sie beim Kauf von Steckergehäusen beachten sollten

Die meisten Kunststoffgehäuse zeichnen sich durch recht robuste Eigenschaften aus. Achten Sie dennoch darauf, dass das Material möglichst schlagfest und darüber hinaus flammwidrig ist. Wichtig ist darüber hinaus, dass Sie wenigstens ein Stecker-Gehäuse mit der Schutzart IP 20 oder besser noch IP 40 erwerben. Häufig sind bei solchen Gehäusen die Schrauben, die für den Einbau der elektronischen Bauteile benötigt werden, bereits im Lieferumfang enthalten. Das ist allerdings nicht bei allen Anbietern die Regel, informieren Sie sich daher vor dem Kauf, ob Sie die Schrauben separat kaufen müssen. Einige Hersteller bieten Ihnen vorab ein Muster des gewünschten Gehäuses an, damit Sie bereits vor der Anschaffung prüfen können, ob das jeweilige Modell für den vorgesehenen Einsatzzweck geeignet ist.



Elektronische Bauelemente geben immer eine gewisse Abwärme an die Umgebung ab. Wenn Sie zum Beispiel ein Stecker-Gehäuse mit einer Netzteilplatine verwenden möchten, sollten Sie ein komplett geschlossenes Gehäuse vermeiden und stattdessen besser zu einem Modell mit mehreren Lüftungsöffnungen greifen, um einer Überhitzung und einer eventuellen Brandgefahr bereits im Vorfeld zu begegnen.
 


FAQ – häufig gestellte Fragen zu Steckergehäusen

Wie unterscheiden sich die Schutzklassen I und II voneinander?

Die Schutzklasse I schreibt vor, dass alle berührbaren und stromführenden Bauteile mit einem Schutzleiter verbunden sein müssen. Dieser Schutzleiter wiederum ist mit der Erdung verbunden und leitet eventuell auftretende Fehlerspannungen ab. In diesem Fall löst die Sicherung aus und unterbricht den Stromkreis. Schutzklasse II setzt eine doppelte Isolierung zwischen Netzstromkreis und Ausgangsspannung oder Netzstromkreis und Gehäuse voraus. Durch die Isolierung wird eine Berührung leitfähiger Teile unterbunden. Ein Schutzleiter ist bei der Schutzklasse II nicht vorhanden.

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