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Miniatur-Halogenlampen: Energiesparend und haltbar

Halogen-Leuchtmittel verbrauchen weniger Energie als konventionelle Glühlampen und sind zudem haltbarer. Für Anwendungen wie Taschenlampen oder auch im Automobilbereich werden besonders kleine Halogen-Leuchtmittel verwendet, die sogenannten Miniatur-Halogenlampen. Erfahren Sie in diesem Ratgeber, welche Sockel es für derzeitige Leuchtmittel gibt und worauf Sie beim Kauf von Halogen-Leuchtmitteln achten sollten.

 


Wo werden Miniatur-Halogenlampen eingesetzt?

Miniatur-Halogenleuchtmittel sind besonders kompakt und werden überwiegend im Bereich der Kraftfahrzeugtechnik und in Taschenlampen verwendet. Darüber hinaus sind sie fester Bestandteil in Beleuchtungsanlagen von Fahrrädern und Kleinkrafträdern.


Welche Sockel gibt es für Leuchtmittel?

Sockel für Lampen können in Schraubsockel, Stiftsockel und Bajonettsockel unterteilt werden. Nachfolgend stellen wir Ihnen einige der am meisten verbreiteten Leuchtmittel vor:

Lampen, die für einen Schraubsockel vorgesehen sind, verfügen über ein Gewinde. Damit lässt sich das Leuchtmittel einfach in die Fassung der Lampe eindrehen. Meist ist in Büro und Haushalt der Sockel E27 anzutreffen, dessen Gewinde einen Durchmesser von 27 Millimetern hat. Die Stromversorgung erfolgt direkt über den Sockel mit einer Spannung von 230 Volt, ein gesondertes Netzteil ist nicht erforderlich. Lampen mit E27-Fassung sind faktisch der Standard und kommen beispielsweise bei der normalen Deckenbeleuchtung zum Einsatz. Der Sockel kann Lampen mit einer Leistung von bis zu 200 Watt aufnehmen. 

Eher für dekorative Zwecke werden dagegen Lampen mit dem Sockel E14 genutzt. Besonders beliebt sind die Tropfen- und die Kerzenform. Der Durchmesser des Gewindes beträgt 14 Millimeter, geläufig sind Leistungsklassen bis maximal 60 Watt. Auch bei E14 erfolgt die Stromversorgung direkt über den Sockel mit einer Spannung von 230 Volt. Für professionelle Anwendungen ist dagegen der Sockel E40 gedacht. Entsprechende Leuchten finden sich zum Beispiel in der Straßenbeleuchtung. Das Gewinde hat einen Durchmesser von 40 Millimetern und auch in diesem Fall ist kein Netzteil für den Betrieb erforderlich. Der E40-Sockel ist für Lampen mit einer Leistungsaufnahme von mehr als 200 Watt geeignet. Leuchtmittel mit E10-Gewinde werden in Taschenlampen oder in Fahrradlampen eingesetzt. Der Durchmesser des Gewindes liegt bei 10 Millimetern und die Spannungsversorgung erfolgt auch in diesem Fall direkt über den Sockel.

Stiftsockel sind gewöhnlich bei Halogen- und LED-Leuchten im Einsatz. Glühlampen mit Sockel GU10 werden dabei nicht einfach nur gesteckt, sie besitzen zudem eine Drehverriegelung. Die Spannungsversorgung erfolgt direkt über das 230 Volt Netz. Der Sockel GU10 hat den Vorteil, dass ein Wechsel von Halogen zu LED schnell und ohne weitere Anpassungen an der Elektronik erfolgen kann. Der Abstand zwischen den beiden Kontaktstiften beträgt 10 Millimeter. Ebenfalls mit einer Spannung von 230 Volt werden Leuchten mit dem Sockel G9 betrieben. Das Leuchtmittel wird in diesem Fall einfach in die Fassung gesteckt. Wie die Ziffer in der Bezeichnung des Sockels andeutet, beträgt der Abstand der Kontakte zueinander 9 Millimeter. Die Kontakte des Sockels GU5.3 liegen dagegen 5,3 Millimeter auseinander. Für den Betrieb wird ein Trafo, der eine Spannung von 12 Volt bereitstellt, benötigt. Um Niedervolt-Lampen handelt es sich auch bei Leuchtmitteln mit GU4 Sockel. Hier ist ebenfalls eine Nennspannung von 12 Volt erforderlich. Der Abstand der Kontaktstifte liegt bei 4 Millimetern. Bei einer Glühlampe mit dem Bajonettsockel BA9s handelt es sich um ein besonders kleines Leuchtmittel, das bei Kraftfahrzeugen zum Beispiel als Standlicht verwendet wird. Bei Taschenlampen sind häufig Leuchtmittel mit dem Sockel P13.5s zu finden. Der verwendete Sockel ähnelt dem klassischen Bajonettsockel. Neben den erwähnten Sockeln gibt es spezielle Sockel für Leuchtstoffröhren und sogenannte Linienlampen.


Unser Praxistipp: Halogenlampen beim Einsetzen nicht mit den Fingern berühren!

Wenn Sie beim Einsetzen den Glaskolben einer Halogenlampe mit den Fingern berühren, kann das zu einer drastischen Verkürzung der Lebensdauer der Leuchte führen. An der Haut haftendes Fett setzt sich am Glas ab und brennt durch die hohe Temperatur ein. Dadurch erreicht die Lampe nicht mehr an allen Stellen die gleiche Temperatur, was letztlich zu einem Defekt führt. Sollte eine versehentliche Berührung erfolgen, reinigen Sie vor dem Einschalten das Glas mit einem weichen und fusselfreien Tuch.


Kaufkriterien für Halogen-Leuchtmittel

Beim Kauf eines passenden Leuchtmittels spielt der Sockel eine entscheidende Rolle. Da es, von wenigen Ausnahmen abgesehen, keine Kompatibilität unter den verschiedenen Sockeln gibt, müssen Sie zwingend das passende Leuchtmittel aussuchen.

Auch die Farbtemperatur ist ein wichtiges Kaufkriterium: Für die Arbeit im Büro und am heimischen Schreibtisch ist Licht in neutralweisser Farbe empfehlenswert. So gewährleisten Sie in Ihrem Arbeitsumfeld die beste Beleuchtung und eine kontrastreiche Darstellung an Computerbildschirmen.
Die optimale Farbtemperatur liegt dabei zwischen 3300 und 4500 Kelvin.
Für Labors oder Krankenhäuser eignet sich dagegen ein helles Tageslichtweiss mit 5400 Kelvin. Im Wohnbereich darf es ein gemütliches Warmweiss mit 2700 oder 3000 Kelvin sein.


FAQ – häufig gestellte Fragen zu Halogen-Leuchtmitteln
 

Wo liegen die Vorteile von LEDs im Vergleich zu Halogen?

Stellt man die beiden Technologien einander gegenüber, wird schnell ersichtlich, dass die LED das Leuchtmittel der Zukunft ist. Ein Vorteil ist die längere Lebensdauer: Je nach Modell hält eine LED bis zu 50.000 Stunden, eine Halogen-Leuchte kommt dagegen nur auf maximal 4.000 Stunden. Ausserdem wird ein Halogen-Leuchtmittel im Betrieb sehr heiss, eine LED bleibt dagegen handwarm. In der Anschaffung können LEDs noch etwas teurer als Halogen-Leuchtmittel sein. Im Vergleich liegt die erreichbare Ersparnis gegenüber einer herkömmlichen Glühbirne allerdings bei bis zu 90 Prozent.
 

Was sind die Unterschiede zwischen den Sockeln GU10 und GZ10?

Die emittierte Abwärme wird von GU10-Leuchtmitteln primär nach vorne abgestrahlt. Dagegen strahlt eine GZ10-Leuchte die Wärme hauptsächlich nach hinten ab, um beispielsweise angestrahlte Objekte vor der Wärmeeinwirkung zu schützen. Sie können ein GU10-Leuchtmittel problemlos mit einem GU10- oder einem GZ10-Sockel verwenden. Eine GZ10-Lampe passt dagegen nicht eine GU10-Fassung.

 

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