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Ratgeber

 

Batterieladegerät als komfortable Starthilfe für müde Autobatterien

Wer kennt es nicht: Sie haben vergessen, das Scheinwerferlicht auszuschalten und am nächsten Morgen ist die Autobatterie natürlich leer. Praktisch ist es da, wenn man eine Starthilfe zur Hand hat, die die Autobatterie schnell wieder in Gang bringt.

Batterieladegeräte für PKW und LKW sind die Retter in der Not, wenn der fahrbare Untersatz nicht mehr anspringt. Die Starthilfen können relativ einfach direkt an die Batterie angeklemmt werden und laden diese innerhalb kurzer Zeit auf. Erfahren Sie hier wie die Ladegeräte funktionieren, welche Arten es gibt und für welche Batterietypen sich welches Modell eignet.

Was ist ein Batterieladegerät?

 Batterieladegeräte für Kraftfahrzeuge können als Starthilfe dienen, wenn die Batterie des Fahrzeugs entleert und kein Anlassen des Kfz mehr möglich ist. Die Starterbatterie eines Fahrzeugs liefert die nötige Energie für den Anlasser, damit das Kfz anspringen kann. Das Laden der LKW- oder Autobatterie erfolgt durch die Lichtmaschine des Fahrzeugs, wenn der Motor einmal läuft, deshalb ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Batterie während der Fahrt den Geist aufgibt. Das kann nur in Extremfällen passieren, wenn es beispielsweise sehr kalt ist, der Akku sehr gefordert und schon weit entladen ist und die Lichtmaschine mit dem Laden nicht hinterherkommt.

Zusetzen kann der Batterie vor allem die Zeit, in der das Fahrzeug nicht in Benutzung ist, da selbst im Stand und bei ausgeschaltetem Motor Strom verbraucht werden kann, beispielsweise durch das Standlicht, die Standheizung, das Radio, Uhren und andere integrierte Gerätschaften. Auch häufige kurze Fahrten sind problematisch, da die Batterie für den Startvorgang viel Energie liefern muss, aber aufgrund der Kürze der Fahrt nicht vollständig aufgeladen werden kann.

Ist die Batterie so weit entladen, dass das Kfz nicht mehr angelassen werden kann, muss eine Starthilfe her – beispielsweise in Form von Batterieladegeräten. Der Vorteil gegenüber der „klassischen“ Variante, bei der die Batterie eines anderen Fahrzeugs mittels Starterkabel angezapft wird, um den leeren Batteriezustand zu überbrücken, liegt auf der Hand: Sie müssen nicht warten, bis der Pannendienst oder ein Bekannter zu Hilfe eilt, sondern können die Batterie des Autos oder LKWs selbst wieder aufladen.

Batterieladegeräte können ausserdem dazu beitragen, die Lebensdauer der LKW- oder Autobatterie zu erhöhen, da wiederholte Tiefenentladungen langfristig zu Schäden des Akkumulators führen können. Ladegeräte für die Kfz-Batterie sind in der Regel tragbar und ohne allzu grosse Fachkenntnisse verwendbar. Ein Ausbau der Fahrzeugbatterie ist zum Aufladen normalerweise nicht nötig.

Welche Batterieladegerät-Typen gibt es?

  

Die Ladegeräte können nach verschiedenen Kriterien unterschieden werden, unter anderem danach, für welche Fahrzeugtypen sie sich eignen. Modelle für PKW und Motorräder verfügen in der Regel über eine Akku-Spannung von 6 oder 12 V. Sie sind verhältnismässig kompakt und transportabel und recht günstig in der Anschaffung, sofern es sich nicht um dedizierte Profi-Ladegeräte mit vielen Zusatzfunktionen handelt. Sogenannte Werkstatt-Ladegeräte bieten oftmals eine Auswahl aus unterschiedlichen Ladeströmen und Spannungswerten, teils mit automatischer Spannungserkennung, eignen sich für unterschiedliche Batteriearten und können mit Extras wie einer Starthilfefunktion oder Batteriestatus-Überprüfung ausgestattet sein. 24-V-Ladegeräte sind primär für LKW-Batterien oder Fahrzeugbatterien anderer Nutzfahrzeuge, beispielsweise von Bussen, gedacht. LKW-Ladegeräte sind oft grösser, schwerer und weniger transportabel.

Bei vielen Modellen handelt es sich um Automatik-Ladegeräte. Sie punkten mit einer besonders einfachen Handhabung, lassen sich leicht anschliessen und per Knopfdruck bedienen. Mitunter stehen verschiedene Programme zur Auswahl, beispielsweise zur Ladeüberwachung, zum Testen des Akkus, zum Regenerieren tiefenentladener Batterien oder zum Erhalt der Ladung. Letzteres dient dazu, Tiefenentladungen vorzubeugen und die Fahrzeugbatterie zu schonen.

Unser Praxistipp: Nicht warten, bis es zu spät ist!

Kfz-Ladegeräte sind praktische Helfer, wenn das Auto nicht mehr anspringt. Es empfiehlt sich allerdings, nicht bis zu einer Panne zu warten, sondern den Status der Autobatterie gelegentlich zu prüfen und sie bei Bedarf wieder aufzuladen. Insbesondere gilt das für alle, die häufig Kurzstrecken fahren oder das Auto des Öfteren längere Zeit stehen lassen. Ladegeräte, die über eine „intelligente Ladefunktion“ verfügen, wechseln nach dem vollständigen Laden in eine Nachladephase und gehen dann dazu über, die Ladung zu erhalten. Das schont den Akku und trägt zu einer längeren Lebensdauer der Batterie bei. Liegt eine Tiefenentladung vor, kann das der Batterie schaden und sich beispielsweise auf die Kapazitätsabgabe niederschlagen. Viele Ladegeräte bieten für den Fall einer Tiefenentladung eine „Rettungsfunktion“ beziehungsweise einen Regenerationsmodus an, der die Fahrzeugbatterie wieder in einen funktionstüchtigen Zustand versetzt. Übrigens: Zur Überwachung der Batterie ist nicht unbedingt ein Ladegerät mit entsprechendem Funktionsumfang nötig. Mit einem einfachen Multimeter oder Voltmeter können Sie die Spannung überprüfen.

Was ist beim Kauf eines Batterieladegeräts zu beachten?

 Neben dem Einsatzgebiet gibt es weitere Kriterien, die Sie beim Kauf eines Ladegeräts berücksichtigen sollten. Achten Sie auf den Batterietyp, die Akkuspannung und die Kapazität des Akkus. Nicht jedes Kfz Batterieladegerät ist mit jeder Batterie kompatibel. Achten Sie deshalb in der Produktbeschreibung darauf, ob das ausgewählte Ladegerät zur eigenen Batterie passt.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Kfz-Batterieladegeräten

  

Wie lange dauert es, bis die Autobatterie wieder aufgeladen ist?

Das können Sie leicht ausrechnen, wenn Sie die Kapazität der Kfz-Batterie und den Ladestrom des Akku-Ladegeräts kennen. Hat ein Auto beispielsweise eine Akku-Kapazität von 80 Ah und beträgt der Ladestrom 5 A, dauert es 16 Stunden, bis die Batterie wieder vollständig geladen ist (sofern sie komplett leer war).

Muss man die Fahrzeugbatterie zum Aufladen abklemmen?

Bei manchen Ladegeräten ist das laut Herstellerangaben nicht nötig, dennoch ist es sicherheitshalber ratsam, die Autobatterie beziehungsweise die Stromzufuhr abzuklemmen.

Wie schliesst man ein Ladegerät an?

Die nötigen Kabel und Klemmen sind in der Regel im Lieferumfang des Ladegeräts enthalten. Wichtig ist die richtige Verkabelung, um Kurzschlüsse zu vermeiden. Das rote Kabel wird mit der entsprechenden Klemme am Pluspol der Batterie befestigt, das schwarze am Minuspol. Achten Sie darauf, das Ladegerät erst mit dem Stromnetz zu verbinden, wenn es angeschlossen ist, und wieder vom Stromnetz zu trennen, bevor es von der Autobatterie gelöst wird.


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