Elektromobilität - Go Green

Die elektrische Mobilität rückt immer mehr in unser aller Bewusstsein. Erfahren Sie welche Arten von elektrisch betriebenen Fahrzeugen es gibt und worauf Sie bei einem Umstieg achten sollten.

Unser Sortiment zu Elektromobilität

   

Häufig gestellte Fragen zum Elektromobilität

Nicht nur für Privatleute sind Elektroautos ausgesprochen interessant. Immer mehr Firmen holen sich E-Fahrzeuge in den Fuhrpark. Wir verraten Ihnen gerne noch weitere interessante Infos rund um das Thema Elektromobilität.    

Warum Elektromobilität die Zukunft ist

  

Viele Menschen haben nach wie vor eine gewisse Abneigung gegen elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Sie können es sich einfach nicht vorstellen, auf ihren leistungsstarken Verbrennungsmotor im Auto zu verzichten. Aber die Tage des Verbrennungsmotors sind definitiv gezählt. Das hat mehrere Gründe:

Elektro vs. Verbrenner – Zwei Antriebskonzepte im Vergleich

  

Beim Neukauf eines Fahrzeuges stellt sich heute die Frage, ob es ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor oder Elektroantrieb werden soll. Darum haben wir die wichtigsten Punkte der beiden Antriebskonzepte genauer betrachtet. 

  Verbrennungsmotor Elektromotor
Umweltbelastung Trotz Abgasreinigung erhebliche Umweltbelastung durch Kohlendioxid, Feinstaub und Stickoxide. Klimaneutraler Betrieb, falls der Strom aus regenerativen Quellen stammt.
Herstellung des Akkus energieintensiv, was die CO2-Bilanz verschlechtert.
Komplexität  Ein moderner und komplexer Verbrennungsmotor hat ca. 2.500 Bauteile und ist dadurch entsprechend anfällig. Lediglich ca. 250 Bauteile.
Kupplung und Abgasanlage sind nicht erforderlich.
Leistungsentfaltung Maximale Leistung bei einer bestimmten Drehzahl.
Ein Schaltgetriebe ist erforderlich.
Extremes Drehmoment bereits unmittelbar nach dem Anlaufen.
Lediglich ein einfaches Untersetzungsgetriebe vorhanden.
Wartung Turnusmässiger Wechsel von Öl, Ölfilter, Zündkerzen, Kraftstofffilter oder Zahnriemen bzw. Steuerkette.
Austausch von Kupplung, Partikelfilter oder Abgasanlage bei Bedarf.
Antriebsstrang in der Regel komplett wartungsfrei.
Klimatisierung Betrieb des Kühlkompressors führt zu höheren Treibstoffverbrauch.
Heizwärme ist Abfallprodukt des Motors.
Kühlung und Heizung erfolgen elektrisch, was zu einer Verminderung der maximalen Reichweite führt.

Elektrofahrzeuge richtig laden

  

Das leidige Thema mit dem Laden. Dieser Grund wird häufig dann angegeben, wenn Menschen gefragt werden, warum sie noch nicht auf ein Elektroauto umgestiegen sind. Dabei ist das Laden mittlerweile schnell und einfach machbar. Zudem gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, um ein Elektrofahrzeug wieder aufzuladen. Und das Beste: Es muss nicht mal eine spezielle Ladevorrichtung am Stellplatz vorhanden sein. Im Prinzip reicht der Strom aus einer Steckdose. Doch es geht auch komfortabler und schneller:

Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Lademöglichkeiten

  

  Vorteil Nachteil
Netzsteckdose Es kann an jedem Stromanschluss geladen werden.
Unabhängigkeit von öffentlichen Ladestationen.
Es muss ein Ladekabel mit ICCB verwendet werden.
Der Ladevorgang dauert länger.
Wallbox Laden in der heimischen Garage.
Der Ladevorgang geht schnell.
Die Wallbox braucht eine eigene Zuleitung.
Die Installation muss von einem Elektrofachmann durchgeführt werden.
Öffentliche Ladestationen Verlängert die Reichweite des Fahrzeugs.
Der Ladevorgang geht schnell.
Teilweise kostenfreies Laden möglich.
Es muss in den meisten Fällen ein Ladekabel mitgeführt werden.
Das Fahrzeug steht während des Ladevorgangs in der Öffentlichkeit.

Die meisten Fahrer eines Elektroautos nutzen am heimatlichen Stellplatz des Fahrzeuges eine private Ladesäule oder Wallbox. Zudem haben sie noch geeignete Ladekabel im Fahrzeug dabei, um auch in unvorhersehbaren Situationen nie mit leerem Akku liegen zu bleiben. 

Wie lange sind die Ladezeiten bei einem Elektroauto?

  

Wie lange es tatsächlich dauert, um ein Elektroauto wieder komplett aufzuladen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zunächst ist der Ladezustand des Akkus entscheidend. Wenn der Akku nur teilentladen wurde, ist die Nachladung wesentlich schneller erledigt, als wenn der Fahrzeugakku komplett leer ist.

Dann spielt auch die Leistungsfähigkeit der Ladestromquelle eine entscheidende Rolle. Dazu muss man wissen, dass der Fahrzeugakku oftmals höhere Energiemengen aufnehmen könnte, als die Stromquelle liefern kann. 

Deshalb teilen die Wallboxen oder Kabel-Controller den Ladegeräten in den Fahrzeugen mit, wie hoch die Ladesteckdose belastet werden darf. 

Wenn die Leistungsabgabe der Steckdose begrenzt ist, verlängern sich die Ladezeiten.

Wenn man von einem Mittelklassefahrzeug wie z.B. dem ID.3 von Volkswagen mit einer Akkukapazität von 58 kWh (Kilowattstunden) ausgeht ergibt das folgende Ladezeiten:

  • Bei einer Netzsteckdose mit 3,68 kW dauert die Ladung 15,8 Stunden.

  • Bei einer Ladestation mit 7,4 kW dauert die Ladung bis zu 7,8 Stunden.

  • Bei einer Ladestation mit 11 kW dauert die Ladung bis zu 5,3 Stunden.

  • Bei einer Ladestation mit 22 kW dauert die Ladung bis zu 2,6 Stunden.


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