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Augmented Reality – eine Zukunftsversion für 2025

Augmented Reality – eine Zukunftsversion für 2025
Wie wird Augmented Reality unseren Alltag verändern – eine Zukunftsversion (Screenshot: youtube.com/ The CGBros).

Brillen und Kontaktlinsen erweitern unsere Realität; im Jahre 2025 trägt das jeder und steuert mit Gesten. Sieht so Augmented Reality in der Zukunft aus?

Augmented Reality – eine Zukunftsvision

Wearables gehören im Jahre 2025 längst zum guten Ton; eine neue Smartwatch ist nicht mal mehr eine Schlagzeile wert. Wie selbstverständlich setzt sich jeder Mensch eine AR-Brille oder -Kontaktlinsen auf bzw. ein, um die Realität in erweiterter Form wahrzunehmen. War es in den Anfängen der Augmented Reality noch unabdingbar, sich mit Tablet oder Smartphone vor der Nase die Arme lahm zu halten, haben wir das im Jahre 2025 längst hinter uns: Brillen und Kontaktlinsen gibt es für jedermann, nicht mehr nur für diejenigen, deren Augen schwächeln.

Augmented Reality – eine Zukunftsvision
2025 – Augmented Reality in der Zukunft ist chic, komfortabel und praktisch (Screenshot: youtube.com/microsoft).

Knöpfe und Schalterchen befinden sich nicht an den Brillen – sonst gäbe es die Kontaktlinse wohl kaum als Alternative. Nein, wir steuern all dasim Jahre 2025 mit Gesten: Augmented Reality in der Zukunft ist chic, komfortabel und praktisch. Manchmal nervt sie aber auch –personalisierte Werbung ist an Tagen, an denen man keine Lust auf Werbung hat, anstrengend. Gut, dass es mittlerweile Ad-Blocker auch für die chicen AR-Wearables gibt – schade allerdings, dass sie noch nicht allzu zuverlässig funktionieren.

AR beim Shoppen

Es deutete sich bereits in der Vergangenheit an, dass man, um einkaufen zu gehen, kaum mehr das Haus verlassen muss. Heute hat sich das etabliert, wer möchte, kann jedoch noch die Ladenzeilen besuchen. Der stationäre Einzelhandel existiert noch, die Ladengeschäfte sind jedoch deutlich kleiner geworden. Shopping-Begeisterte haben verschiedene Möglichkeiten, ihrem Hobby zu frönen:

AR beim Shoppen
Anstelle eines Tablets oder Smartphones nutzt man Augmented Reality Kontaktlinsen um bequem auf der Couch zu shoppen (Screenshot: youtube.com/ The CGBros).

Das Online-Shopping findet nach wie vor bequem auf der Couch statt. Anstelle eines Tablets oder Smartphones oder – wie umständlich! – gar eines Rechners bemüht man einfach die hübsch gewordene, kleine Datenbrille, die Kontaktlinsen oder auch die Smartwatch, die mittlerweile bestens erkennbare Hologramme projiziert. Man ruft den Shop seines Vertrauens auf, stöbert, informiert sich und kauft. Die Informationsfülle rund um Herstellungsprozesse hat einen Wandel bewirkt: Konsumenten haben erkennen müssen – da sie es ja ständig vor der Nase hatten – wie billige Preise und billige Produktionen zusammenhängen. Auch die Inhaltsstoffe sind heute deutlich sauberer als noch vor einigen Jahren, als AR sich aufmachte, die Welt zu erobern. Das Gesundheitsministerium entschied sich nämlich irgendwann, Hersteller zu verpflichten, bei ihren Produktinformationen auch mögliche Weichmacher und andere Gifte anzuzeigen. Tja, und wer sowas sieht, will das nicht mehr kaufen. Im Jahre 2025 sind deshalb die Produktionsbedingungen sowie die verwendeten Produktionsmaterialien wesentlich humaner.

"Was man auch immer kaufen möchte: Augmented Reality zeigt das Objekt der Begierde in Aktion. Möchte ich meinem Wohnzimmer ein gemütliches Sofa spendieren, projiziere ich die Couch direkt hinein. Probesitzen geht auch, aber dafür muss die AR- mit der VR-Brille getauscht werden. Möchte ich ein neues Shirt kaufen, geschieht die Anprobe vor meinem Auge: mein Körper ist längst abgescannt, sodass mir meine chice Brille zeigen kann, wie das Shirt an mir ausschaut."

Deshalb sind Ladengeschäfte auch so klein geworden: Ankleidekabinen braucht kein Mensch mehr und es genügt ein Objekt zum Herzeigen. Die Anprobe geschieht rein virtuell, das Shirt wird dem Käufer in der richtigen Grösse noch am selben Tag mittels Drohne nach Hause geliefert. Wer etwas Komplizierteres, Erklärungsbedürftiges kaufen möchte, bekommt eine Zusammenfassung: so soll das Objekt einmal ausschauen, so wird es montiert und so gewartet. Die Welt ist einfacher geworden!

Augmented Reality und Print: willkommen in Hogwarts

Als Anfang dieses Jahrtausends der erste Harry Potter-Streifen in die Kinos kam, war es noch reine Fiktion, dass sich Figuren in Bildern und Zeitungen verselbstständigen und interagieren. In 2025 gehört das zum Alltagsbild: Gebäude, Plakate und Litfasssäulen dienen als interaktive Werbeflächen.

Augmented Reality und Print: willkommen in Hogwarts
Schon heute testen verschiedene Magazine die Augmented Reality Möglichkeiten (Screenshot: youtube.com/EngineCreative).

Die AR-Linsen scannen die Flächen, sobald der Blick zu ihnen schweift, und der Konsument erhält Werbung, die zu ihm passen soll. Manchmal klappt das gut. Manchmal aber überhaupt nicht. Die Ad-Blocker sind in 2025 mit Vorsicht zu geniessen, so ganz können sie zuweilen nicht unterscheiden, ob Informationen vorliegen oder aber Werbung. Das lernen sie sicher noch.

In Museen zu gehen und sich mit Geschichte und Kunst zu befassen, gehört wieder zu den liebsten Hobbys vieler Menschen. Vorbei die schnöden Zeiten, in denen man starre Inhalte sah! Das Krakauer Kunstmuseum ist einer der Pioniere gelebter Historie: schon im Jahr 2011 schnappte sich die Museumsleitung acht Gemälde und liess die Geschichten, die die Gemälde bis dato stumm erzählen sollten, von Schauspielern nachstellen. Damals musste man noch das Smartphone aufs Gemälde halten, um die nachgespielte Szene zu betrachten. Heute, wo jeder Mensch mit Brille oder Kontaktlinsen herumläuft, passiert es einfach so.

Augmented Reality in der Zukunft: wir durchsuchen die Welt

Klassische Navigationssysteme oder auch Smartphone-Navi-Apps gehören in 2025 der Vergangenheit an. Die Augmented Reality-Brillen können das komplett selbstständig:

"Fahren wir Auto, denken unsere Brillen oder Kontaktlinsen mit. Nicht nur, dass Pfeile, die auf der Fahrbahn zu liegen scheinen, uns den Weg weisen, nein, auch die Sicherheit im Strassenverkehr konnte wesentlich optimiert werden: der Fahrspurassistent lässt die Spurlinien rot aufleuchten, sobald der Fahrer abdriftet. Bei Stau fragt die AR-Brille freundlich, ob der Fahrer eine Alternative fahren möchte, um Stauzeiten zu vermeiden."

Der Abstandshalter am Fahrzeug ist mit der AR-Brille verknüpft, um ebenfalls ein rotes Warnsignal einzublenden, wenn der Mindestabstand zum Vordermann zu gering wird. Schweift der Blick des Fahrers zu lange von der Fahrbahn ab, ertönt ein lauter werdendes Akustiksignal. Und werden Erschütterungen wahrgenommen, wird automatisch eine naheliegende Polizeidienststelle alarmiert.

Schlendern wir in 2025 durch die Strassen und nehmen Mitmenschen ins Blickfeld, sind Vor- und Nachname sichtbar. Einige verweisen mit weiterführenden Links auf aktuelle Bedürfnisse: der Typ vor der Eisdiele sucht einen neuen Job als Ingenieur, seinen Lebenslauf kann ich mir gleich vorlesen lassen. Die Frau da hinten sucht noch einen Kindergartenplatz für ihren Sprössling. Der Junge, der etwas weiter hinten irgendwas spielt, ist noch nicht 18 Jahre alt. Aus Datenschutzgründen bleibt sein Name verborgen. Bei Minderjährigen wird das automatisch so gemacht. Erwachsene können selbst entscheiden.

Die Sharing-Economy ist weiter gewachsen: blickt man sich mit seiner AR-Brille um, tauchen verschiedene Gegenstände neben den Köpfen der Leute auf, wenn die Funktion aktiviert ist. Der Typ vor der Eisdiele sucht nicht nur einen Job, sondern würde auch sein Auto verleihen – Carsharing. Der Nachbar teilt seine Bohrmaschine mit anderen Nachbarn und die Frau, die einen Kindergartenplatz sucht, würde ihren alten Kinderwagen verschenken. Kleinanzeigen im klassischen Sinne sind ausgestorben – wir sehen den Menschen an, ob sie was suchen oder loswerden möchten.

Welche Zukunft hat Augmented Reality?

Die Anfänge der Augmented Reality haben wir bereits gut angenommen: die Zusatzinformationen, die TV-Zuschauer eingeblendet bekommen, basieren auf AR-Technologie, die Medizin wendet AR erfolgreich für komplizierte Operationen an und die Industrie profitiert ebenfalls. In unserem Zukunftsszenario sind wir überwiegend darauf eingegangen, was Verbraucher erwarten könnte.

Für wie realistisch hältst du unsere Vision? Werden die Datenmengen, mit denen wir womöglich konfrontiert werden, uns alle überfordern oder Wissen vermitteln, das den Alltag und den Komfort deutlich erhöht?

Wie werden wir leben in einer Welt, in der sich der Verbraucher keine Informationen mehr beschaffen braucht, weil die Informationen zum Anwender kommen?

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