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Wahl des Internet-Browsers » Welcher Browser ist eine gute Wahl?

Seit August 2020 ist bekannt, dass Microsoft seinen Internet Explorer Ende 2021 in Rente schickt. Er gehört zu den bekanntesten Programmen im Zusammenhang mit der Webkultur. Bis 1995 war es hauptsächlich der Netscape-Navigator, der den Zugang ins World Wide Web ermöglichte.

Dies änderte sich im gleichen Jahr mit der Einführung des Internet Explorer. Der Web Browser wurde zusammen mit Windows 95 ausgeliefert. Seinerzeit eines der erfolgreichsten Betriebssysteme der Welt. Das förderte die schnelle Verbreitung des Internet Browsers. Trotz vielfältiger Kritik und Spott erfreute er sich über viele Jahre grosser Popularität. Der Marktanteil stieg zeitweise auf über 90 Prozent.



Warum kann ich den Internet Explorer nicht mehr nutzen?

Microsoft verpasste allerdings die Möglichkeit, die Kritik anzunehmen und in neuen Versionen durch Innovationen zu glänzen. Stattdessen wurde sich auf dem Erfolg ausgeruht und nur die gröbsten Sicherheitslücken gestopft.

So ging 2002 mit Mozilla Firefox ein ernsthafter Konkurrent an den Start und gehörte schnell zu den beliebtesten Internet Browsern der Welt.

2008 veröffentlichte Google seinen Chrome Browser. Dieser überrollte das Browserfeld von hinten. Der Fokus von Google Chrome lag auf Geschwindigkeit und Übersichtlichkeit.

In den Folgejahren können sich verschiedene Browser wie Firefox, Chrome, Safari und Opera in der Gunst der User behaupten. Für den Microsoft Internet Explorer geht es jedoch steil bergab. Aus diesem Grund führte Microsoft 2015 (in Windows 10) Microsoft Edge als neuen Standardbrowser des Betriebssystems ein.

2020 stoppte Microsoft die Weiterentwicklung des Internet Explorers. Wichtige Programme auf Windows Rechnern – wie Microsoft-365-Apps und Teams – unterstützen den Internet Explorer dann nicht mehr. Ab 15. Juni 2022 wird es keinen Support mehr geben. Spätestens dann ist es auch für die letzten nutzenden Personen Zeit zu wechseln!



Die 5 beliebtesten Webbrowser im Überblick

Wir stellen folgend die fünf beliebtesten Webbrowser vor. Dies sind im Folgenden: Google Chrome, Apple Safari, Mozilla Firefox, Microsoft Edge und Opera. Wir zeigen Vorteile und Nachteile auf und klären Fragen wie: Welcher ist der sicherste Browser? Ausserdem verlinken wir die Herstellerseiten, die erklären, wie der Browserwechsel einfach funktioniert.

Google Chrome

Der Webbrowser von Google ist im Vergleich zu anderen Browsern inzwischen der beliebteste Zugang zum Internet in der Schweiz.

Wie fast alle anderen Browser auch, kann er kostenlos im Internet heruntergeladen werden.

Obwohl er so weit verbreitet ist, gibt es nicht nur Gründe, die für – sondern die auch gegen ihn sprechen.

Sollten Sie sich für Google Chrome als Ihr Tor zu Welt entscheiden, dann laden Sie sich die Installationsdatei passend für Ihr Betriebssystem herunter. 

Vorteile von Chrome

  • Hohe Geschwindigkeit - belegt im Browser Vergleich von Fachzeitschriften u. Ä. vordere Plätze - Google Testergebnisse sind regelmässig sehr gut

  • Sicherer Browser - selten Sicherheitslücken, ggf. auftretende Lücken werden schnell geschlossen

  • Mit Google-Konto (benötigt eine E-Mail-Adresse von Google) ist es möglich, den Browser mit anderen Google Diensten zu verknüpfen

Nachteile von Chrome

  • Sehr RAM-hungrig

  • Abhängigkeit von Google erhöht sich

  • Sehr viel Tracking, d. h.: Google sammelt und speichert durch “Verfolgung” der Web-Bewegungen viele Daten und kann diese verkaufen, um damit Geld zu verdienen

  • Verknüpfbarkeit von Google-Diensten sehr undurchsichtig - kann zu Synchronisationsproblemen führen


Google Chrome gibt es als eigene App für Windows, macOS, Linux, Android und iOS.



Apple Safari

Apple Safari ist seit 2003 der hauseigene Standard-Webbrowser von Apple. Er gehört seit der Version Mac OS X Panther zum Lieferumfang (auch von iOS und iPadOS) dazu. Zuvor war der mitgelieferte Microsoft Internet Explorer für Mac der Standard-Browser auf Apple-Geräten. 

Seit der Version 6 von 2012 ist Safari nicht mehr für Windows verfügbar und wird stets parallel zu der Veröffentlichung eines neuen Betriebssystems ausgeliefert.

Da der Browser auf den Systemen von Apple bereits vorinstalliert ist und es keine aktuelle Version für Windows gibt, erübrigt sich in diesem Abschnitt ein Link zum Download.

Vorteile von Safari

  • Sehr gute Geschwindigkeit (auf iOS schnellster Browser, bei Online-Performance-Tests auf Macs ein wenig langsamer als Firefox) 

  • Sehr gute Performance, läuft stabil

  • Perfekt auf Apple-Produkte abgestimmt

  • Benötigt beim Surfen nur einen Bruchteil der RAM-Leistung der Konkurrenz

  • Nützliche Add-ons

  • Synchronisation: Lesezeichen, Verlauf und Passwörter - durch Speicherung in der iCloud auf allen Apple-Geräten verfügbar

  • Interface (Tab-Verwaltung) übersichtlich (Kachelansicht auf Macs möglich)

  • iOS-Safari Emulation in Desktop-Variante möglich (Anzeige spezieller Seiten für Mobilgeräte)

  • Blocken von Cookies und Tracker möglich (Mobil einzeln konfigurierbar)

Nachteile von Safari

  • Behebung von Bugs nicht sehr schnell, aber Sicherheit vom Browser vergleichbar gut - auf abgeschotteten Systemen von Apple sind Sie insgesamt sehr gut geschützt

  • Eingeschränkte Erweiterungsmöglichkeiten

  • Nur geringe Individualisierung der Oberfläche 

  • Anzahl der Suchmaschinen beschränkt: Google, Bing, Duckduckgo, Yahoo, Ecosia (Stand 09/2021)

  • Kein Ad-Blocker integriert (kann ergänzt werden)


Apple Safari gibt es nur für Apple-Produkte, demnach für macOS, iPadOS und iOS. Für Windows ist Safari hingegen nicht mehr verfügbar. 



Mozilla Firefox

Eine wirklich gute Alternative, um zum Beispiel dem Dauer-Tracking vom Google Chrome Web Browser zu entgehenist der Open-Source-Browser Mozilla Firefox. Besonders hervorzuheben ist, dass dahinter eine Non-Profit Organisation steht, die für ein freies Internet kämpft. Mozilla veröffentlicht jährlich die Finanzen und es gibt keinen Anlass, Daten zu Werbezwecken zu sammeln. 

Firefox ist dem Internet Browser Chrome dennoch in eigentlich allen Bereichen gleichgestellt: Das bedeutet, er ist ungefähr gleich schnell, sehr übersichtlich, bietet fast genauso viele Erweiterungen wie Google Chrome und ausserdem viele zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten (Layout Anpassung, Lesemodus, Pipette).

Vorteile von Firefox

  • Hohe Geschwindigkeit im Browser-Test (Mobil-Variante aktuell sogar der schnellste Browser) 

  • Grösste Stärke ist Privatsphäre und Sicherheit - es ist möglich (auch selektiv) fast alles zu blockieren (Pop-Up-Blocker, ...), sehr sicherer Browser

  • Stark Individualisierbar - fast alle Elemente können beliebig verschoben, entfernt oder hinzugefügt werden

  • Grosses Angebot von Add-ons (Erweiterungen)

  • Enthält standardmässig verschiedene Tools: PDF-Reader, Screen-Capture-Tool, Reader-Modus, eine Leseliste namens Pocket, ...

  • Mit Firefox-Account - Synchronisation von Einstellungen, Verlauf, Lesezeichen, offene Tabs - auf anderen, auch mobilen Geräten

  • Passwort-Manager “Lockwise”

  • Monitor-Tool - Benachrichtigung bei Verdacht auf unerlaubt veröffentlichte Login-Daten

Nachteile von Firefox

  • Synchronisation kann nicht als Backup genutzt werden, aus Datenschutzgründen nicht in Cloud gespeichert

  • Firefox für iOS und Android ist etwas abgespeckt


Der Firefox-Browser ist demzufolge ein ausgezeichneter Allrounder mit sehr gutem Schutz der Privatsphäre und bester Surf-Geschwindigkeit. Wer darauf Wert legt, sollte sich die Installationsdatei herunterladen. Firefox bietet auf der Downloadseite automatisch die beste verfügbare Datei an.

Mozilla Firefox gibt es für folgende Betriebssysteme: Windows, macOS, Linux, Android-Geräte und iOS.

Mozilla Firefox bietet zusätzlich ausführliche Erklärungen zur Installation des Webbrowsers an:
 


Microsoft Edge

Der Edge-Browser von Microsoft ist der Nachfolger des stets viel kritisierten Internet Explorer. Durch die Chromium-Basis (Unterbau einiger Webbrowser) wirkt der aktualisierte Edge-Browser wie eine Verschmelzung mit Chrome.

Viele bekannte Funktionen können genutzt werden. Zum Beispiel lassen sich bestimmte Rechte (Standort, Mikrofon, etc.) manuell einstellen. Theoretisch können auch alle Chrome-Add-ons in Edge installiert werden. Zusätzlich gibt es noch eigene Erweiterungen. Die Mobil-Version bietet fast die gleichen Features und einige Extras mehr (Artikel-Archiv, Newsguard). Wem der Punkt Privatsphäre allerdings wichtig ist, der greift besser zu einem anderen Browser.

Vorteile von Edge

  • Nutzung von Chrome Erweiterungen plus eigene Add-ons

  • Trotz Chromium-Basis nicht zu RAM-gierig

  • Standardmässig: Reader-Modus, Passwortmanager (aber an System-ID gebunden, statt Master-Passwort), Sicherheitsservice Defender Smartscreen (warnt bei bedenklichen Seiten)

  • Mit Microsoft-Konto ist Synchronisation möglich

Nachteile von Edge

  • Langsamer als Firefox und Co

  • Bing ist Standardsuchmaschine (aber umstellbar)

  • Interface am Desktop kaum individualisierbar

  • Privatsphäreunklar, welche Daten Microsoft sammelt und was mit ihnen passiert; werden Datenflüsse deaktiviert, dann leiden darunter der Komfort und die Sicherheit


Microsoft Edge gibt es als eigene App für Windows, macOS, Linux, Android und iOS. Auf Windows-PCs ist er bereits vorinstalliert.



Opera

Nach über 25 Jahren ist der Opera-Browser nicht das Highlight und eine Empfehlung fällt schwer. Die Nachteile überwiegen hier, gerade in puncto Sicherheit und Privatsphäre.

Noch dazu ist Opera nicht schneller als andere Browser. Vor allem auch der Hardware-Hunger fällt negativ auf. Dennoch untenstehend die Vor -und Nachteile des Browsers als Übersicht.

Die Mobil-Versionen von Opera ("Touch" und "Mini") bieten wenig Besonderes. Mini ist zudem einer der langsamsten aller Mobil-Browser. Opera bietet auf der Downloadseite im Internet automatisch die zum Betriebssystem passende Installationsdatei an.

Vorteile von Opera

  • Grosser Funktionsumfang (z.B. Screen-Capture-Feature) 
  • Nutzung von Google Chrome Add-ons
  • Im Browser fest integriert: Web-Varianten diverser Messenger (WhatsApp, Telegram)
  • Highlight – automatische Umrechnungsfunktion für Zeitzonen, Masseinheiten und Währungen in markierten Texten im Internet
  • “My Flow” – verschlüsselte Synchronisation von Text, Links, URLs zwischen mehreren Browsern
  • VPN ist standardmässig integriert (Privater Modus, sonst nur beim Tor-Browser)

Nachteile von Opera

  • Langsamer als Firefox und Chrome

  • Sehr RAM-gierig, selbst bei nur wenig offenen Tabs

  • VPN eingeschränkt - nur HTTPS-Verschlüsselung; Anbieter des integrierten VPN sammelt leider alle Daten, die er bekommen kann – werden ggf. mit Drittanbietern geteilt

  • Privatsphäre und Sicherheit grösste Schwäche von Opera

  • Sicherheitsupdates nur ca. einmal im Monat


Opera gibt es für die Varianten Windows, Mac, Linux, Android und iOS.



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