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Rund ums Löten

Was Sie zum Löten brauchen und worauf Sie achten müssen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

 

Der Umgang mit einem Lötgerät ist für Elektroniker und Techniker tägliche Routine bei der Arbeit. Auch versierte Hobby-Bastler haben keine Probleme beim Löten. Wenn man aber nur hin und wieder den Lötkolben zur Hand nimmt, ist das Ergebnis oft nicht zufriedenstellend. Darum haben wir einige interessante Infos rund um das Thema Löten zusammengestellt.

  

Lötkolben

Vom Einsteiger-Modell bis zur Profi-Ausstattung

Beim Löten werden erhitzte Metalle so verflüssigt, dass sie mit den Oberflächen anderer zu verbindender Metalle eine stoffschlüssige Verbindung eingehen. Die zu verbindenden Elemente werden dabei nicht in die Tiefe aufgeschmolzen; das ist einer der wesentlichen Unterschiede zum Schweissen. 

Das Material, das zum Verbinden der Werkstücke benutzt wird, heisst Lot und ist eine leicht schmelzende Legierung. Löten schafft zwischen den Werkstücken eine sogenannte intermetallische Verbindung, die elektrisch leitend ist. Damit gehört Löten zu den elektrischen Verbindungstechniken und ist am weitesten in der Elektrotechnik verbreitet. 

Kaufkriterien für Lötkolben – Worauf muss beim Kauf geachtet werden?

Beim Kauf eines Lötkolbens kommt es darauf an, wofür er verwendet werden soll. Man unterscheidet vor allem die Einsatzzwecke Einstiegs-Lötkolben, Lötkolben für erfahrene Heimwerker und Lötkolben für den professionellen Einsatz.

In den meisten Fällen werden Bastler und Hobby-Handwerker auf einen Hand-Lötkolben ohne Temperaturregelung zurückgreifen. Diese Lötkolben bieten ein sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis. Zudem gibt es sie in den unterschiedlichsten Leistungsklassen und Grössen, damit die verschiedenen Lötaufgaben optimal erfüllt werden können.

  

Gaslöttechnik

💡 Technik einfach erklärt: Richtig löten lernen 

Gaslötgeräte: Löten ohne Stromanschluss

Der grösste Unterschied zwischen dem Löten mit Gas und dem Löten mit Strom liegt in der Energiezufuhr. Während beim Strom-Löten entweder der Lötkolben oder die Lötstation am Stromnetz betrieben werden, verfügen Lötgeräte für den Gasbetrieb über einen internen Tank für das Butan-Propan-Gemisch. Zur Verfügung stehen aber auch Geräte mit externem Tank.

Über einen Piezozünder oder ein Feuerzeug wird das Gas entzündet. Es entsteht eine Flamme. Und nun wird der wesentliche Unterschied sichtbar: Im nicht-industriellen Elektronik- und Elektrobereich wird traditionell mit elektrischen Lötkolben und Spitzen aus Metall gearbeitet. Lötgeräte für den Gasbetrieb können dagegen sowohl mit metallenen Lötspitzen als auch mit offener Flamme und sogar nur mit Heissluft betrieben werden. Das genau macht sie so einzigartig.

Gut zu wissen: Gasbetriebene Lötgeräte – ob Kolben oder Brenner – erreichen Maximaltemperaturen zwischen 500 und 2000˚ C und sind somit immer auch zum Hartlöten geeignet.

Gaslötbrenner und Lötlampen sind im Vergleich zu Gaslötkolben deutlich grösser, die kleineren Vertreter kommen beispielsweise zum Flambieren in der Küche (etwa bei der Nachspeise Crème brûlée) zum Einsatz. 

Der perfekte Lötplatz - Basics und Vorbereitung | Conrad Academy (Teil 1)

Perfekt löten - Jetzt kommt die Praxis | Conrad Academy (Teil 2)

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Lötzinn

Lötzinn sorgt für eine mechanische und elektrisch leitfähige Verbindung

Lötzinn ist eine Legierung (Gemisch) aus unterschiedlichen Metallen. Da Zinn (Sn) der Hauptbestandteil des Lots ist, hat sich der Name Lötzinn eingebürgert. Weitere Materialien, die dem Lötzinn in unterschiedlichen Mengen beigemischt werden sind z.B. Blei (Pb), Kupfer (Cu), Silber (Ag), Gold (Au) oder auch Bismut (Bi). Je nach Zugabe und Mischungsverhältnis ändern sich die Eigenschaften des Lötzinns. Somit kann es optimal auf die unterschiedlichen Anforderungen beim Löten abgestimmt werden.

Die Hauptaufgabe des Lötzinns ist es, den Raum zwischen den zu verlötenden Werkstücken zu füllen. Zudem muss es sowohl eine mechanische als auch eine elektrisch leitfähige Verbindung schaffen. Deshalb hat das Lot generell einen niedrigeren Schmelzpunkt als die Metalle, die damit verbunden werden.

  

Lötstationen

Exakte Temperaturkontrolle und viele Erweiterungen

Lötstationen lassen sich in vielen Bereichen einsetzen, um zwei elektronische Komponenten durch eine intermetallische Verbindung zusammen zu löten. Beispielsweise lassen sich Bauteile auf Platinen oder Leiterplatten befestigen. Im Bereich der Forschung und Entwicklung ist das Löten eine viel genutzte Technik, um bei der Entwicklung und Verbesserung von Prototypen zeitnah handeln zu können. Auf diese Weise sind die Stücke schnell für die nächsten Prozessschritte und für Tests bereit. 

Weil elektronische Bauteile kleiner und Platinen enger bestückt sind, hat dies zur Folge, dass Lötarbeiten umfangreicher und komplizierter werden. Lötstationen müssen daher gerade bei der Entwicklung neuer Teile zuverlässig und genau funktionieren, um Testergebnisse nicht zu verfälschen oder den Entwicklungsprozess nicht negativ zu beeinflussen.

Besonders wichtig für den professionellen Einsatz sind ein schnelles Anheizen, eine Standby- oder Abschaltfunktion sowie eine unkomplizierte Handhabung.

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