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Jeder, der schon einmal einen Quadrocopter gesteuert hat weiss, wieviel Spass das macht.
Aber nicht jeder weiss, was man beim Einsatz eines Copters oder einer Drohne alles beachten muss.

Drohnen - die fliegenden Multitalente

Multicopter wie Tricopter, Quadrocopter, Hexacopter oder Octocopter erfreuen sich seit Jahren immer grösserer Beliebtheit. Waren die ersten Modelle noch eher etwas für Elektronik- oder Modellflugspezialisten, sind moderne Copter oder auch Drohnen mittlerweile technisch perfekt ausgereift, damit sie von jedermann spielerisch beherrschbar sind. Irgendwelche modellfliegerischen Vorkenntnisse sind nicht mehr erforderlich. Auspacken, aufladen und losfliegen ist die aktuelle Devise.

Damit das auch wirklich so kinderleicht, wie in der Werbung beschrieben, funktioniert, sorgen aufwändige Kreiselsysteme im Copter für ein absolut stabiles Flugverhalten. Ein eingebauter Kompass, sowie die Empfangsmöglichkeit von Navigationssatelliten ermöglichen es modernen Coptern zudem, autonome Flugmanöver zu absolvieren oder auch selbsttätig zum Startpunkt zurück zu finden.

Hinzu kommt, dass selbst in den einfachsten Coptern immer bessere Kameras installiert werden, die auch in der unteren Preisklasse sehr gute Luftbildaufnahmen gelingen lassen. Werden die Kameras zudem noch an stabilisierenden Gimbals montiert, schaffen selbst Hobbyfilmer geniale Flugvideos, die vor Jahren nur mit gigantischem Budget und aufwändigster Technik möglich gewesen wären.

Doch so schön die moderne Technik auch ist, gibt es doch einige wichtige Punkte, die beim Einsatz von Coptern oder Drohnen unbedingt beachtet werden müssen.

Ohne Versicherung geht es nicht

Da der private als auch der gewerbliche Betrieb von Coptern oder Drohnen ein nicht unerhebliches Gefahrenpotential beinhaltet, unterliegen diese Modelle der Versicherungspflicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein preiswertes Einsteigermodell oder um einen HighEnd-Copter mit 4K-Kamera handelt.

Aus diesem Grund sollten Sie vor dem ersten Start bei Ihrer Haftpflichtversicherung nachfragen, inwieweit der Einsatz Ihres Copters über die bestehende Versicherung abgedeckt ist. Bei Bedarf kann über den Schweizer Modellfliegerverband eine geeignete Versicherung abgeschlossen werden, damit Fremdschäden, die durch den Absturz der Drohne oder durch ein eventuell unkontrolliertes Flugverhalten entstehen, zuverlässig abgedeckt sind.

Auch wenn die Versicherung die Hobby-Kasse mit einigen Franken belastet, steht im Schadensfall diese Summe in keinem Verhältnis zu den tatsächlich anfallenden Kosten.

Rechtliche Voraussetzungen zum Einsatz von Drohnen

Ich fliege meine Drohne sicher

Ich fliege sicher, daher:

Kenne ich die Gesetze und halte mich daran

Massgeblich für die Schweiz ist die Verordnung über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien VLK 748.941. Drohnen gehören wie Modellflugzeuge in die Kategorie Unbemannte Luftfahrzeuge. Das Datenschutzgesetz regelt die Privatsphäre, hinzu kommen Verbote für Drohnen in speziellen Naturschutzgebieten sowie lokale Einschränkungen.

Beherrsche ich meine Drohne sicher

Drohnen gaukeln eine vollautomatische Steuerung vor. Bin ich aber auch in der Lage, meine Drohne bei einem Ausfall der Automatik sicher von Hand zu steuern und zu landen? Ist mir bewusst, dass tiefe Temperaturen und starker Wind das Flugverhalten meiner Drohne beeinflussen? Mache ich jeweils einen kurzen Check der Drohne, vor allem der Rotoren, bevor ich sie in Betrieb nehme?

Respektiere ich die Privatsphäre anderer

Für den Betrieb von Drohnen gilt das Datenschutzgesetz und die zivilrechtlich verankerten Schutzrechte der Privatsphäre. Daher fliege ich mit meiner Drohne nie tief über Privatgrundstücke oder über öffentliche Orte, wo sich Menschen aufhalten.

Gefährde ich weder Menschen noch Tiere

Auch bei einer kleineren Drohne können die hochdrehenden Rotoren zu schweren Schnittverletzungen führen. Beim Absturz einer Drohne können Personen am Boden verletzt werden. Tiere geraten durch tief fliegende Drohnen schnell in Panik, was zu Sekundärschäden führen kann. Es empfiehlt sich daher rücksichtsvoll zu fliegen.

Fliege ich nicht in gesperrten Naturschutzgebieten

In Jagdbanngebieten und in Wasser-und Zugvogelreservaten von internationaler und nationaler Bedeutung ist der Betrieb von Drohnen verboten. Diese Gebiete sind auf der Drohnenkarte des BAZL gelb markiert.

Kläre ich mit lokalen Behörden ab, ob es Flugeinschränkungen gibt

Der Kanton Genf beispielsweise hat weitergehende Einschränkungen für Drohnen eingeführt. Gesetzgebung Kanton Genf: Règlement concernant l’exécution de la loi fédérale sur l’aviation.Flugeinschränkungen gibt es auch bei Grossanlässen, wie beim WEF in Davos oder bei internationalen Konferenzen.

Weiche ich anderen Luftfahrzeugen rechtzeitig aus

Auch für unbemannte Luftfahrzeuge gilt das Prinzip von «seeandavoid». Da der Pilot eines Luftfahrzeuges kaum eine Chance hat, eine kleine Drohne frühzeitig zu erkennen, ist es in meiner Verantwortung, rechtzeitig auszuweichen und immer genügend Distanz zu anderen Luftfahrzeugen einzuhalten.

Bin ich ausreichend versichert

Für den Betrieb von Drohnen ab 500g muss ich zwingend eine Versicherung von mindestens 1 Mio. Fr. Deckungssumme haben. Es lohnt sich aber auch bei Kleindrohnen, den Versicherungsschutz der eigenen Haftpflichtversicherung vor dem ersten Start abzuklären.

FPV-Fliegen

Grundsätzlich sind Drohnen und Copter unterhalb 30 kg auf Sichtweite des Bedieners zu fliegen. Flüge mit einer Videobrille sind nur dann erlaubt, wenn das Fluggerät nicht schwerer als 500g ist und eine Bewilligung vorliegt, oder wenn eine zweite Person die Drohne in Sichtweite jederzeit sicher landen kann. In diesem Fall gilt das als Betrieb in Sichtweite des Bedieners.

Info-Broschüre des BAZL

Bildquelle: Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL)

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL hat eine anschauliche Broschüre veröffentlicht, in dem "Ich fliege meine Drohne sicher" anschaulich erklärt wird:

  

  

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